IAB / MDI

Podcast: 20 Jahre EU-Osterweiterung - Glücksfall offene Grenzen

Vor 20 Jahren begann die EU-Osterweiterung. Die Angst war groß vor einer "Einwanderung in die Sozialsysteme". Heute zeigt sich: Der Gewinn für den Sozialstaat ist riesig. Millionen von EU-Beschäftigten leben und arbeiten in Deutschland. "Wir verdanken ihnen den Boom der letzten Jahre", sagt der Wirtschaftsforscher Herbert Brücker. Im Podcast meines Kollegen Carsten Wolf unterstütze ich bei der An- und Abmoderation.
Felix Wolf

Dokumentarfilm: „Sozial, engagiert, rechtsextrem - Wie gefährlich ist die Kümmerer-Masche?“

Rechte und Rechtsextreme geben sich immer wieder als Kümmerer. Was ist ihr Ziel mit dem vermeintlich sozialen Engagement? Und was, wenn mit dem sozialen Angebot für rechtsextreme Inhalte geworben werden soll? Darum geht es in der neuen Doku von Felix Wolf und mir für ZDF „Die Spur“, die am 26. Juli 2023 ausgestrahlt wurde. Wir sind die Autor:innen des Films und sind auch darin zu sehen.
Gestaltung: Tagesspiegel/Schneider | freepik (2)

Kolumne: Wie ich mit Hartz IV eine Wohnung suchte: Das Jobcenter versteht den Berliner Mietmarkt nicht

Sieben Quadratmeter, so groß war meine erste Bleibe in Berlin. Ein Zimmer in der Wohnung meiner Schwester, das war im Frühjahr 2020. Zuvor hatte ich fast zehn Jahre in Budapest als freie Journalistin gearbeitet. Zurück in Deutschland wurde ich Hartzi, wie ich mich selbst als Bezieherin von Arbeitslosengeld II nannte. Aus der Kolumne „Wohnungswahnsinn“.
picture alliance/dpa | Andreas Arnold

Interview: „Flucht sollte als Teil der Schulkultur mitgedacht werden“

Die Fluchtzuwanderungen 2015/'16 und 2022 haben die deutschen Schulen vor Herausforderungen gestellt: Wie umgehen mit den schutzsuchenden Kindern und Jugendlichen? Wie kann Inklusion gelingen? Können Willkommensklassen helfen? Zwei Wissenschaftlerinnen haben zu diesen Fragen geforscht. Sie sagen: Es braucht mehr Kontinuität und Konzepte, die Flucht als selbstverständlichen Teil der Schulkultur mitdenken.
Ralf Bauer, Dresche Bestattungen

Porträt: „Sie sind angenehm unterkühlt“: Wie eine Bestatterin zu ihrem Beruf fand

Stilvolle Herbstdeko, Blumen und Kerzen, ein Flügel. Draußen ist es grau und regnerisch, doch hier im Norden Berlins ist es angenehm. Dabei stehen dezent hinter einem halbtransparenten Vorhang: Särge. Denn wir befinden uns in einem Bestattungsinstitut. Hier ist die 37-jährige Carolin Spannagel seit fünf Jahren Inhaberin von Dreschke Bestattungen. Das Unternehmen gibt es seit mehr als 100 Jahren..

Reportage: Ungar*innen in Baden-Württemberg

Seinen Blaumann hat er in die Waschmaschine gestopft, jetzt sitzt Miklós Kovács, 31, müde nach der Nachtschicht am Wohnzimmertisch seiner Zweizimmerwohnung in der Besigheimer Altstadt und raucht. Vor knapp zwei Jahren ist er von Südungarn nach Süddeutschland gezogen. Kovács arbeitet am Fließband und an der Kunststoffspritzgussmaschine. Er zückt sein Handy: „Ich zeig dir was.“ Er ruft eine App auf: Das Display zeigt 6,3 Kilometer an. „So viel bin ich neulich Nacht bei der Arbeit gelaufen, nur neben der Maschine, immer auf und ab.“
Thomas Aurin

Reportage/Bericht: „Hast du dich gefragt, warum wir sitzen?“ - Besuch im Gefangenentheater der JVA Tegel

„Ich bin zum ersten Mal so richtig glücklich, seitdem ich hier bin“, sagt Nicolas nach dem Stück. Seine Augen strahlen, als wir uns am reich gedeckten Büfett hinter der Sitztribüne unterhalten. Am stärksten frequentiert: die Box mit den Haribo-Fruchtgummis. Wir befinden uns im Freistundenhof der leerstehenden Teilanstalt III in der JVA Tegel, der Justizvollzugsanstalt in Berlin-Tegel. Die Premiere der neuen Produktion des Berliner Gefängnistheaterprojekts Aufbruch war ein voller Erfolg.
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